Gmail: der Trick mit dem +


Zwei kleine, möglicherweise recht nützlicher Tipps für alle, die einen Google-, und damit auch Gmail-Account besitzen.

Eigentlich zwei Tipps:

1) Gmail ignoriert Punkte in Email-Adressen!

Beispiel:
Angenommen Ihre Gmail-Adresse lautet johannwolfgangvongoethe@gmail.com
Sie erhalten Mails in diesen Account auch bei Nachrichten, die an
johann.wolfgang.von.goethe@gmail.com
johannwolfgang.von.goethe@gmail.com oder auch
jo.hann.wolf.gang.von.g.oethe@gmail.com geschickt werden.

Wo man das brauchen kann?
Z.B. könnte Herr Goethe  an Herrn Schiller und weitere Freunde die Mailadresse johannwolfgang.von.goethe@gmail.com weitergeben und einen Filter in Gmail einrichten, der alle einkommenden Mails, die an diese Adresse gerichtet sind, mit einem Label ‚My buddies‘ versieht.
Herzog Karl August hingegen erhält die Mailadresse johann.wolfgang.von.goethe@gmail.com. Somit können alle dienstlich einlangenden Mails einem Ordner ‚Hochoffiziell‘ automatisch zugeordnet werden.
Alle Mails gehen aber letztlich an die ‚Hauptadresse‘ johannwolfgangvongoethe@gmail.com und Herr Goethe schafft damit endlich Ordnung in seinem Mailsystem.

Praktisch.

Noch praktischer Tipp Nummer 2:

2) Gmail ignoriert auch das Pluszeichen samt anschließender Zeichenfolgen.

Beispiel:
Wiederum eine fiktive Gmail-Adresse: alberteinstein@gmail.com
Herr Einstein erhält an obige Adresse auch alle Mails, die z.B. so lauten:
alberteinstein+123@gmail.com
alberteinstein+xyz@gmail.com
alberteinstein+relativ@gmail.com

Klingt seltsam, ist aber so.
Bitte einfach mal ausprobieren, falls Sie nicht ganz überzeugt sind…

Sehr interessant, denn damit lässt sich z.B. folgendes Problem ganz brauchbar lösen:
Angenommen Sie möchten mit Ihrer Klasse eines der tollen Webtools, das hier in der MEDIENFUNDGRUBE vorgestellt wurde, nützen. Doch gerade zu dem Webdienst, den Sie ausprobieren möchten, müssen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit gültiger Email-Adresse anmelden.
Falls alle bereits eine Mailadresse besitzen, kein Problem. Falls nicht, käme folgende Lösung in Betracht.

Sie legen im Vorfeld eine ‚Hauptadresse‘ für Ihre Klasse in Gmail an:
Z.B. unsereklasse.3c@gmail.com
An ihre Schülerinnen und Schüler verteilen Sie nun Emailadressen mit Hilfe des +-Symbols.
unsereklasse.3c+david@gmail.com / unsereklasse.3c+maria@gmail.com usw…
Schüler melden sich mit diesen Adressen (und einem selbst gewählten Passwort, das sie sich natürlich merken müssen) bei dem Webdienst, den Sie ausprobieren möchten, an.
Bestätigungsmails gelangen nun alle an unsereklasse.3c@gmail.com. Sie bestätigen stellvertretend für Ihre Schülerinnen und Schüler die Anmeldung. Jetzt können alle die tolle Webseite nutzen.

Problem gelöst.

 

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